Flüchtlingshilfe vor Ort

Regelmäßig treffen sich ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, um die aktuellen Probleme und Nöte der Asylbewerberinnen und –bewerber zu besprechen und alle organisatorischen Themen abzustimmen. Jeder kann mitmachen!
Einfach melden beim Sprecher des „Kleinen runden Tisches“ Charles Franck, Telefon: 06135-3920 oder beim Verein Bürger für Gau-Bischofsheim e. V.

Weitere Infomationen zur Unterstützung der Flüchtlinge unter www.buerger-fuer-gau-bischofsheim.de/Fluechtlinge/allgemeines.html

Die  Verbindungsstelle zwischen der hauptamtlichen Verwaltung der Verbandsgemeinde Bodenheim und den Migranten ist Herr Simon Louanzi (Beauftragter für Migration und Integration). Sein Büro ist Anlaufstelle für die neuen Bürgerinnen und Bürger aus verschiedenen Kulturkreisen.
Dort finden sie Unterstützung bei Alltagsproblemen oder in rechtlichen und sozialen Fragen.

Sprechstunde: Freitags von 9:00 bis 11:30 Uhr

Rathaus der VG Bodenheim
Am Dollesplatz 1
55294 Bodenheim
1. Stock, Zimmer 126

Telefon: 06135-72121

Wohnungen für Flüchtlinge

Der Verein Bürger für Gau-Bischofsheim bittet in einem offenen Brief alle Gau-Bischofsheimer darum, Wohnungen auch an Flüchtlinge zu vermieten. Sobald die Menschen als Flüchtlinge anerkannt seien, müssten sie aus den Wohnungen des Sozialamts der Verbandsgemeinde ausziehen und sich eine eigene Unterkunft suchen. Sie seien deshalb darauf angewiesen, in Gau-Bischofsheim eine Mietwohnung zu finden.

Für Vermieter besteht kein Mietausfallrisiko

Der Verein bittet Bürger, die eine eigene Wohnung vermieten oder wissen, dass demnächst bei Nachbarn, Freunden oder Bekannten eine Wohnung frei wird, sich beim Helferkreis KRTKleiner Runder Tisch für Flüchtlinge in Gau-Bischofsheim zu melden. Wer eine Wohnung an Flüchtlinge vermietet, dem drohe kein Mietausfallrisiko, betont der Verein. Die monatliche Miete und auch die Kaution zahle nämlich das Jobcenter Mainz-Bingen direkt an den Vermieter.

Anerkannte Flüchtlinge mit Aufenthaltsstatus und Reisepass besuchen Sprachkurse, um eigenständig arbeiten zu können. Bis es soweit ist, werden sie durch das Jobcenter Mainz-Bingen unterstützt.

Die Menschen fühlen sich heimisch

Viele der 54 Geflüchteten, die aktuell in Gau-Bischofsheim leben, „würden auch gerne ihr weiteres Leben hier in Gau-Bischofsheim planen und gestalten“, denn sie hätten soziale Kontakte aufgebaut und würden sich aktiv am Ortsleben beteiligen, heißt es in dem offenen Brief. Die Menschen sind aus Ländern wie Syrien, Pakistan, Afghanistan, Eritrea, Iran und Armenien geflüchtet, um hier bei uns Schutz zu suchen. Es seien überwiegend Männer, aber auch ganze Familien, deren Kinder bereits in den Kindergarten oder in die Grundschule im Ort gehen. Sie würden Gau-Bischofsheim als weltoffene, rheinhessische Gemeinde erleben.

„Vermieten Sie auch an unsere neuen ausländischen Mitbürger!“

Der Helferkreis KRT des Vereins unterstützt die neuen Mitbürger bei alltäglichen Dingen und unterstützt auch die Vermieter bei allen Formalitäten mit dem Jobcenter, kündigt der Verein in dem offenen Brief an. Auch in den eigenen Wohnungen würden sich die Helfer weiterhin um die Flüchtlinge kümmern und als Vermittler zwischen Vermieter und Mieter fungieren.

Aktuelle Wohnungssuche

Aktuell suchen laut Verein vier junge Männer aus Eritrea, ein iranischer Mann und drei junge syrische Männer eigene Wohnungen im Ort. Neben Wohnungen sei es auch möglich, ganze Häuser an eine Gruppe oder Familie zu vermieten. Auch in diesem Fall übernehme das Jobcenter Mainz-Bingen Miete und Kaution.

Das Jobcenter muss zustimmen

Wichtig sei es, dass das Jobcenter des Kreises Mainz-Bingen vor Abschluss eines Mietvertrags explizit zustimmt und die Miete die ortsbezogenen Obergrenzen nicht überschreitet, so der Verein.

Weitere Informationen erhalten Sie bei den Moderatoren und Koordinatoren des Helferkreises KRT:
Kathrin Keller (Tel. 7045991) und Charles Franck (Tel. 3920).