Die Kümmerer

Aktive Ruheständler packen in Gau-Bischofsheim mit an

 

Kümmerer - GemeinderadZusammenkommen, Spaß haben und mit handwerklichem Geschick unser Dorf verschönern. Mit diesem Ziel gründete sich 2010 die Gruppe der Kümmerer. Initiator und Koordinator der Gruppe ist Heinrich Knab. Bei ihm laufen die Fäden zusammen.

Gemeinde entlasten

Wo immer die Kümmerer ans Werk gehen, tut sich etwas für die Allgemeinheit. Ganz nebenbei wird die Gemeinde dabei auch finanziell entlastet.

Selbstverständlich werden alle Aktivitäten in enger Absprache mit dem Bürgermeister und den ortsansässigen Gewerbetreibenden getroffen.

Projekte 2010 – 2017

Mittlerweile können die Kümmerer auf eine beachtliche Projektliste zurückblicken: Maßgebliche Mitwirkung bei der Überdachung der Bürgerhausterrasse. Ein neuer Anstrich der Friedhofskapelle samt Pflege der Grünanlage. Verschönerung der Außenanlage am alten Bahnhof und Radweg sind nur einige ihrer Vorhaben.

Besonderes die kleinen Mitglieder der Gemeinde liegen den Kümmerern am Herzen. So sind sie immer wieder rund um den Kindergarten und die Spielplätze aktiv. Bauen Nistkästen mit den Kindern und haben in Zusammenarbeit mit der Grundschule ein grünes Klassenzimmer angelegt.

Das bislang größte Projekt: Die Instandsetzung der Großen Waage. Gemeinsam mit Bürger- und Verkehrsverein sowie mit Unterstützung durch die Ehrenamtsförderung des Landkreises Mainz-Bingen konnte so ein Kulturgut im Herzen Gau-Bischofsheims für die Nachwelt funktionsfähig erhalten werden.

Und wenn in der Vorweihnachtszeit die Weihnachtsbäume auf den öffentlichen Plätzen des Dorfes geschmückt im Lichterglanz erstrahlen, dann weiß zwischenzeitlich jeder im Dorf, wer sich hier gekümmert hat.

Der Spaß kommt nicht zu kurz

Als im Zuge der Renovierungsarbeiten an den Transportwägen für Biertische und Weinstand ein Rad übrigblieb, entstand kurzerhand die Idee für ein „Gemeinderad“. Mit Ortswappen verziert wurde es im Zuge des Neujahrsempfangs an Bürgermeister Patric Müller übergeben. Der schelmische Hinweis, dass es manchmal nicht ganz rund laufe verfehlte seine Wirkung im Ortsgemeinderat nicht.

Treffen zweimal pro Woche

Jeweils am Montag- und Dienstagvormittag trifft sich die rührige Gruppe die derzeit aus 11 Rentnern besteht. Ein Zwang besteht hierbei jedoch nicht. Wer gerade Zeit und Lust hat, kommt mit dazu. Treffpunkt ist in der Regel der jeweilige Einsatzort.

Interesse?

Weitere Informationen erhalten Sie bei Heinrich Knab (Tel. 3130) und Gottfried Hermann (Tel. 3740)